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Darum Visualisierung

Dieses handgezeichnete Video zeigt, warum Visualisierung so gut funktioniert!
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21.03.2015

Retro-Trend Sign Painting



Wer kennt sie nicht, die großen, handgemalten Filmschilder an den Kinos dieser Welt oder die super schön, mit goldenen Lettern bemalten Feuerwehrautos in den USA oder einfach die hübschen Menü-Tafeln im Restaurant? Wer mal versucht hat, so etwas selber zu gestalten weiß, dass es mehr als Schreiben & Malen ist. Es ist eine hohe Kunst, die man aber mit etwas Geduld und Spucke, einem geschulten Auge und einem Quäntchen Talent durchaus erlernen kann.

Dabei befand sich der Berufszweig des Schildermalers seit den 1980er Jahren auf dem absteigenden Ast. Neue Technologien bedrohten alles Handgefertigte. In der Tat mussten die meisten der einschlägigen Schulen schließen. Heute gibt es nur noch ganz wenige Sign Painting Schulen, wie die in Los Angeles. Na prima!

Umso dringender musste ich mich, sobald ich davon erfahren hatte, umgehend zum Sign Painting Workshop von Mike Meyer (Minnesota, USA) anmelden. Er selber ist noch in den Genuss einer grundlegenden Schildermalausbildung gekommen. Eine ganze Woche lang (!) musste er seinerzeit nur Hilfslinien zeichnen, bevor er seinen ersten Buchstaben zu Papier bringen durfte!

"Practice, practice, practice", so lautet daher auch heute noch, nach Jahrzehnten der Übung, seine Devise. Er ist und bleibt einfach Sign Painter der Old School mit Leib und Seele! In seinem Leben hat er - bis auf 3 Jahre in der Army - nichts anderes gemacht als Autos und Häuserwände zu verzieren, Logos zu gestalten, Werbeschilder zu malen - und das alles stets von Hand. Und wenn man ihm nach seinem besten Werk fragt, antwortet er: "The next one!"

Was mir heute, während des 1. Workshop-Tages aufgefallen ist, ist, dass man fast die ganze Zeit über im Flow ist, das heißt man vergisst Zeit und Ort, weil man mit dem, was man gerade tut, vollkommen eins ist. Malen = Meditation sozusagen. Genial!

In diesem Sinne bin ich sehr gespannt auf morgen, den 2. Tag unseres Sign Painting Workshops. Ein paar Impressionen dazu findest du auf der ROCKETPICS Facebook-Seite.

"Signs turn into art" - The Official Sign Painter Video Mein Lieblingssatz hieraus: "I've got enough of an ego to say that I can do anything that I want to do!". In diesem Sinne: DRAW ON!!

Viel Spaß bei der praktischen Übung (hier links im Bild: Albrecht Günther von Mayflower)

20.03.2015

Augen auf! Das 1. Münchener Vizthink Meetup im Review



Sobald die Ankündigung im Netz stand, ging's auch schon los: Mehr als 40 visuelle Denker bekundeten ihr Interesse und meldeten sich zu unserem 1. Treffen an! Letztendlich dabei waren dann etwa 30 tolle Menschen, die sich rund um das Thema Visualisierung kundig machten, inspirieren ließen und durch ihre Fragen und Gespräche auch selber inspirierten.

Dabei waren Projekt- und Teamleiter, (Agile) Coaches, Berater, Graphic Recorder, HR Manager, Trainer, Führungskräfte - und das aus allen möglichen Branchen. Ein klasse Mix, der einen großen gemeinsamen Nenner hatte: sich mit Hilfe von Bildern besser auszudrücken.

Zunächst ging es darum, das Feld der Visualisierung zu erkunden: Was gibt es da so alles? Was ist Graphic Recording, was Visual Facilitation und was versteht man unter Sketchnoting, was um Himmels willen ist Doodling? Wozu ist das Ganze gut? Was erreicht man damit, was ist das Ziel, für wen ist es gut.

Und natürlich ging es beim 1. Meetup darum, sich kennen zu lernen und Spaß zu haben. Bei einer lustigen Storytelling-Übung und einer "Mayflower"-Pizza und leckerem Tegernseer Bier ging das ganz vorzüglich (Die IT-Firma Mayflower war unser 1. Sponsor & Host - vielen Dank, Albrecht Günther!!)! Bunt zusammengewürfelte Kleingruppen durften eine Geschichte erfinden und natürlich auf einem Flipchart visualisieren, in denen 5 zuvor zufällig gezogene Icons vorkommen mussten. So entstanden wunderbare bunte Bildergeschichten zu Themen wie "Haushaltsfreuden", dem "Internet der Dinge" oder "Teamarbeit". Lustig war's! Und die Gewinnergruppe wurde mit schönen paperscreen-Notizblöcken belohnt. Was für ein Abend!

Zum Abschluss sind noch jede Menge möglicher Themen für die Zukunft gesammelt worden. Darunter waren Sessions zum digitalen Zeichnen mit dem iPad, die Vorstellung von Sketchnote-Büchern oder Methoden zur visuellen Arbeit mit Kindern. Was es dann als nächstes wird, seht ihr auf der vizthink.de-Homepage.


2. Meetup München - wann und wo?
Mittwoch, 13. Mai 2015
19 – 22 Uhr
Location tbd - wer Ideen hat oder sich selbst als Host fürs nächste Meetup anbieten möchte, mö-ge bitte eine Mail an servus@vizthink.de schicken. Danke!!

Mehr dazu demnächst hier

vizthink München

03.03.2015

Augen auf! Vizthink Meetups jetzt auch in München!



Vizthink Meetups (www.vizthink.de) haben sich bereits in Hamburg und Berlin etabliert und viele kreative Menschen zusammengebracht. Jetzt ist es soweit – Vizthink kommt nach München! Wir werden uns regelmäßig treffen und über die ganze Vielfalt der Themen rund um visuelles Denken austauschen. Außerdem möchten wir Anwendungsbeispiele kennenlernen und uns natürlich gegenseitig inspirieren und ermutigen.

Graphic Recorder, Sketchnoter, Graphic Facilitator, Visual Notetaker und jeder, der es werden möchte – wir (das sind die Münchener Initiatorinnen Alisa Ströbele, Tanja Cappell und Manuela Bernard) freuen uns auf dich!

Und falls du gerade den Kopf schüttelst und sagst „Nee-e-e-i-n, ich kann doch nicht zeichnen!“ verraten wir dir ein kleines Geheimnis: Um visuell denken zu können, muss man nicht unbedingt ein Künstler sein. In vielen Fällen reichen ein paar Linien, Vierecke und Kreise völlig aus, um Ideen zu vermitteln.

1. Meetup München - wann und wo?
Mittwoch, 11. März 2015
19 – 22 Uhr
Mayflower GmbH, Mannhardtstraße 6, 80538 München

Mehr & Anmeldung hier

MY WORKBOOK

27.02.2015

Das coole ROCKETPICS-Workbook ist da!



Das 108 Seiten starke Workbook ist da! Für alle, die gerne visualisieren, notieren, kritzeln, mit dem Stift denken. Bestellbar ist die deutsche Variante ab sofort unter info@rocketpics.net. Die englische Version ist in der Mache. Sobald auch diese verfügbar ist, gibt's eine Meldung dazu.

Mehr dazu im Shop (am besten die passenden Stifte gleich dazu bestellen!)

19.02.2015

Vertrauen



Kennst du das? Vertrauen braucht ewig lange, um aufgebaut zu werden. Und in Nullkommanichts ist es auch schon wieder zerstört. Sehr filigran, das Ganze. Auch wenn es scheinbar nur einen Kratzer hat, ist auch der nicht mehr so einfach auszubügeln. Im Gegenteil, eigentlich bleibt der für immer. Aber soll man deswegen gleich gar niemandem mehr vertrauen? Nein, das finde ich eben nicht. Das wäre zu spröde und einfach. Aber gerade nach einer Enttäuschung überlegt man sich eher, wem man zukünftig seine Offenheit und Hingabe schenkt und wem eben nicht. Wie weit man sich aus dem Fenster lehnt und seine Komfortzone verlässt. Wie haltet ihr es damit? Das würde mich sehr interessieren. Schreibt mir doch bitte unter manuela.bernard@rocketpics.net. Bin gespannt!

10.01.2015

eGUIDES zum Thema Visualisierung mit ROCKETPICS-Illustrationen



Wie lässt sich sicherstellen, dass ein bestimmtes Meeting die Gruppe WIRKLICH in die gewünschte Richtung führt? Richtig, natürlich durch Visualisierung und eine visuelle Vorgehensweise! Und genau dazu hat LISA ARORA vom kanadischen GET THE PICTURE eine eGuide-Kollektion mit klaren, umsetzbaren Tipps und Techniken kreiert. Das sind dabei ihre Ziele:

★ Nutzenmaximierung bei der Zusammenarbeit mit einem Graphic Recorder
★ Gruppen tiefer in ihr eigenes Denken eintauchen zu lassen
★ Visuelle Landkarten als effektive Denkprozess-Tools zu nutzen

Diese eGuides, die im übrigen von mir illustriert sind, sind die perfekte Ressource für jeden, der mit Meeting-Visuals arbeitet: Graphic Recorder, Facilitatoren sowie Trainer, die anderen Graphic Facilitation und -Recording-Skills beibringen.

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TIPP: Alle Illustrationen in diesen eBooks stammen aus der aktuellen ROCKETPICS-App. Jeder, der sich die App herunterlädt (über den App Store oder Google Play) kann auch all diese schönen Visuals nutzen: in Präsentationen, Handouts usw. Aber bitte nicht vergessen, beim Gebrauch der Bilder folgendes Copyright zu zeigen: © MADE BY ROCKETPICS.net
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Die leicht verständlichen eGuides bauen auf der Weisheit von Profis im Umgang mit visuellen Meetings auf, gewähren Einblick in die Praxis und führen über die Zeit hinweg getesteten Techniken vor. DOWNLOADS & MEHR

13.12.2014

Visualisierungs-Marathon auf dem CSU-Parteitag 2014




Über 12 Stunden erstreckte sich die Ideen-Sammlung und Visualisierung - und wenn nicht irgendwann gegen Mitternacht offiziell Schluss gewesen wäre, wäre es wohl noch munter so weitergegangen. Dazu konnten die Delegierten ihre Wünsche ans Grundsatzprogramm 2016, an dem bereits jetzt gearbeitet wird, auf vorbereitete Karten schreiben. Diese wurden dann eingesammelt und landeten bei mir und meiner 5 Meter breiten Visualisierungswand. Und schließlich hieß es, Cluster zu bilden, übergeordnete Themenfelder zu finden und die Worte in Bilder beziehungsweise in Wort-Bild-Kombinationen zu fassen.

Dabei ging es etwas verhalten los. Ideen tröpfelten nur vereinzelt ein, was aber auch damit zusammenhing, dass die meisten in Diskussionsforen beschäftigt waren. Auch im Plenum fanden natürlich immer wieder Aktionen statt, was die Delegierten vom so genannten Grundsatzcafé, in dem ich platziert war, abhielt. Nach einer gewissen Zeit aber war das Eis gebrochen, und die Ideen sprudelten nur so. Am Ende ergab sich ein wunderbares Gesamtbild mit vielen wichtigen Themen und Aspekten wie "offene Gesellschaft", "Green Economy" und auch "Tierschutz".

Gezeigt wurde das finale Werk sogar in den tagesthemen, und das in einem 22-sekündigen Beitrag. Los geht's hier bei 2 Minuten und 26 Sekunden.

Es war ein echter Marathon, der aber - bis auf ein paar überstrapazierte Knie - nicht weh getan hat. Im Gegenteil, er war sehr bereichernd, weil ich wieder einmal viel Neues gesehen und gehört habe und auch sehr interessante Menschen mit ganz besonderen Anliegen und Interessen kennen lernen durfte. Insgesamt zeigte es mir auf, dass man sich auch als Einzelner für das, was einem wichtig ist, engagieren soll und muss. In diesem Sinne wünsche ich allen gesegnete Weihnachten und viel Mut im Neuen Jahr!

Es wird weihnachtlich: Individuelle Karten selbst gestalten

19.10.2014

Neu ab November:
SCRAPBOOKING bei ROCKETPICS



Mit SCRAPBOOKING, einem neuen Trend aus den USA, lassen sich fantasievolle, persönliche und lebendige Erinnerungsstücke aus Papier selber gestalten.

Rechtzeitig zur Vorweihnachtszeit kann SCRAPBOOKING nun immer Sonntagnachmittags im gemütlichen Schwabinger ROCKETPICS-Atelier ausgelebt werden. Carolina Pougin gestaltet mit ihren TeilnehmerInnen eigene Weihnachtskarten, Geschenkverpackungen oder auch kleine Foto-Büchlein - mit den schönsten Papieren, Wasi-Tapes, Stempeln und Stanzen, mit dem Besten, was StampinUp! im Sortiment hat.

Gemeinsames Kleben, Schnipseln & Stanzen:
Immer Sonntags, ab 9. November 2014, 15:00 - 18:00 Uhr, in der Kaulbachstr. 87, 80802 München, im Hinterhaus.

Anmeldung bei Carolina Pougin unter: carolina@pougins.de

09.10.2014

Weniger tun, mehr erreichen



Hört sich doch gut an, oder? Mich jedenfalls hat dieses Motto von Anfang an fasziniert. Und lässt mich, seit es mir zum ersten Mal begegnet ist, nicht mehr los. Das war vor etwa 4 Wochen im 2. Modul meiner Facilitator-Ausbildung.

Weniger tun, mehr erreichen hat zunächst einmal viel mit Achtsamkeit sich selber gegenüber zu tun. Dabei können solche oder ähnliche Fragen der Ausgangspunkt für eine neue Haltung sein:

Was treibt mich an? Wovon lasse ich mich treiben? Was tut mir gut? Was will ich? Was will ich nicht? Was ist zu viel? Was brauche ich überhaupt?

Nach dem Reflektieren geht's dann ans Sichten und Sortieren, anschließend ans Loslassen, Abgeben, Weggeben. Leichter gesagt, als getan, ich weiß. Aber sobald man einmal damit angefangen hat, ist der Prozess nicht mehr aufzuhalten. Das Umdenken hat begonnen, die ein oder andere konkrete Aktion ist umgesetzt und erste Erfolge sind ganz schnell erkennbar - so macht es sogar Spaß!

Dasselbe habe ich übrigens bei einer ganzen Reihe von Menschen beobachtet. Es ist einfach faszinierend. Weil es so tolle Ergebnisse bringt, befreiend ist und somit zu Entspannung beiträgt.

Wie kannst du weniger tun und mehr erreichen?


23.07.2014

The Tribe



Das sind also wir, das Volk der Visualisierer. Mittlerweile ist das hier in Berlin meine 3. IFVP-Konferenz, und auch diesmal ist wieder klar und deutlich der ganz spezielle Geist zu spüren: Jeder ist sehr offen, jeder teilt sein Wissen und seine Erfahrung, ist zu Gesprächen und zum Austausch bereit. Jeder strahlt übers ganze Gesicht, ist erfüllt von den vielen positiven Eindrücken, die fast minütlich auf einen einprasseln (gilt auch für sonst eher "spröde" Gemüter, wie ich mitunter eines bin, behauptet zumindest ein Mann).

Nee, ehrlich, das Größte ist für mich die grenzenlose Bereitschaft, eigenes Wissen und Erfahrungen weiterzugeben. Ohne wenn und aber. Tim Hamons, einer der IFVP-Board-Mitglieder bemerkte dies auch in seinem Statement in der Storytelling-Session (hier teilte die Gruppe ihre exquisiten Best Practices). Er meinte, wir könnten als Vorbild für Unternehmen und Organisationen dienen, was die Offenheit der Kommunikation und Zusammenarbeit, Respekt und Diversity angeht. Dem stimme ich voll und ganz zu. Ich denke, das würde nicht nur den Organisationen, sondern der Gesellschaft insgesamt zugute kommen.

Manchmal muss ich mich selber an die eigene Nase fassen, denn auch ich mache noch immer zu viele Dinge alleine, ohne Sparringspartner. Oft aus Zeitgründen heraus oder weil diejenigen, die ich gerne mit an Bord hätte, gerade nicht greifbar oder einfach räumlich zu weit weg sind. Aber ganz ehrlich, auch das lässt sich bewerkstelligen, wenn man will. Und ich will!

Das erste Projekt, das ich diesbezüglich umstricken werde, ist bereits in der Mache, und aktuell bin ich auf der Suche nach geeigneten Partnern für einen Visualisierungs-Auftrag. Hallo Welt, wir kooommen!!

(c) Bild: Marzena Traber

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Agb