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Darum Visualisierung

Dieses handgezeichnete Video zeigt, warum Visualisierung so gut funktioniert!
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Es wird weihnachtlich: Individuelle Karten selbst gestalten

19.10.2014

Neu ab November:
SCRAPBOOKING bei ROCKETPICS



Mit SCRAPBOOKING, einem neuen Trend aus den USA, lassen sich fantasievolle, persönliche und lebendige Erinnerungsstücke aus Papier selber gestalten.

Rechtzeitig zur Vorweihnachtszeit kann SCRAPBOOKING nun immer Sonntagnachmittags im gemütlichen Schwabinger ROCKETPICS-Atelier ausgelebt werden. Carolina Pougin gestaltet mit ihren TeilnehmerInnen eigene Weihnachtskarten, Geschenkverpackungen oder auch kleine Foto-Büchlein - mit den schönsten Papieren, Wasi-Tapes, Stempeln und Stanzen, mit dem Besten, was StampinUp! im Sortiment hat.

Gemeinsames Kleben, Schnipseln & Stanzen:
Immer Sonntags, ab 9. November 2014, 15:00 - 18:00 Uhr, in der Kaulbachstr. 87, 80802 München, im Hinterhaus.

Anmeldung bei Carolina Pougin unter: carolina@pougins.de

09.10.2014

Weniger tun, mehr erreichen



Hört sich doch gut an, oder? Mich jedenfalls hat dieses Motto von Anfang an fasziniert. Und lässt mich, seit es mir zum ersten Mal begegnet ist, nicht mehr los. Das war vor etwa 4 Wochen im 2. Modul meiner Facilitator-Ausbildung.

Weniger tun, mehr erreichen hat zunächst einmal viel mit Achtsamkeit sich selber gegenüber zu tun. Dabei können solche oder ähnliche Fragen der Ausgangspunkt für eine neue Haltung sein:

Was treibt mich an? Wovon lasse ich mich treiben? Was tut mir gut? Was will ich? Was will ich nicht? Was ist zu viel? Was brauche ich überhaupt?

Nach dem Reflektieren geht's dann ans Sichten und Sortieren, anschließend ans Loslassen, Abgeben, Weggeben. Leichter gesagt, als getan, ich weiß. Aber sobald man einmal damit angefangen hat, ist der Prozess nicht mehr aufzuhalten. Das Umdenken hat begonnen, die ein oder andere konkrete Aktion ist umgesetzt und erste Erfolge sind ganz schnell erkennbar - so macht es sogar Spaß!

Dasselbe habe ich übrigens bei einer ganzen Reihe von Menschen beobachtet. Es ist einfach faszinierend. Weil es so tolle Ergebnisse bringt, befreiend ist und somit zu Entspannung beiträgt.

Wie kannst du weniger tun und mehr erreichen?


23.07.2014

The Tribe



Das sind also wir, das Volk der Visualisierer. Mittlerweile ist das hier in Berlin meine 3. IFVP-Konferenz, und auch diesmal ist wieder klar und deutlich der ganz spezielle Geist zu spüren: Jeder ist sehr offen, jeder teilt sein Wissen und seine Erfahrung, ist zu Gesprächen und zum Austausch bereit. Jeder strahlt übers ganze Gesicht, ist erfüllt von den vielen positiven Eindrücken, die fast minütlich auf einen einprasseln (gilt auch für sonst eher "spröde" Gemüter, wie ich mitunter eines bin, behauptet zumindest ein Mann).

Nee, ehrlich, das Größte ist für mich die grenzenlose Bereitschaft, eigenes Wissen und Erfahrungen weiterzugeben. Ohne wenn und aber. Tim Hamons, einer der IFVP-Board-Mitglieder bemerkte dies auch in seinem Statement in der Storytelling-Session (hier teilte die Gruppe ihre exquisiten Best Practices). Er meinte, wir könnten als Vorbild für Unternehmen und Organisationen dienen, was die Offenheit der Kommunikation und Zusammenarbeit, Respekt und Diversity angeht. Dem stimme ich voll und ganz zu. Ich denke, das würde nicht nur den Organisationen, sondern der Gesellschaft insgesamt zugute kommen.

Manchmal muss ich mich selber an die eigene Nase fassen, denn auch ich mache noch immer zu viele Dinge alleine, ohne Sparringspartner. Oft aus Zeitgründen heraus oder weil diejenigen, die ich gerne mit an Bord hätte, gerade nicht greifbar oder einfach räumlich zu weit weg sind. Aber ganz ehrlich, auch das lässt sich bewerkstelligen, wenn man will. Und ich will!

Das erste Projekt, das ich diesbezüglich umstricken werde, ist bereits in der Mache, und aktuell bin ich auf der Suche nach geeigneten Partnern für einen Visualisierungs-Auftrag. Hallo Welt, wir kooommen!!

(c) Bild: Marzena Traber

22.07.2014

Work & Play with the iPad



Das ist der Wahnsinn, was sich auf dem Gebiet des digitalen Visualisierens so tut! Die beliebtesten Zeichen-Apps sind wohl Brushes, Sketchbook Pro, Adobe Ideas, ArtRage, ArtStudio, Inkpad, paper53 - und immer wieder kommen neue Zeichen-Apps hinzu. Kaum dass man Schritt halten kann. Dabei muss man das eigentlich auch gar nicht, denn meiner Meinung nach gilt es nicht, möglichst viele Apps zu beherrschen, sondern die eine oder zwei herauszufischen, mit denen man gerne umgeht.

Das sagte auch Rachel Smith von The Grove Consultants, mit der ich heute in einer iPad-Expertenrunde auftreten und die Fragen der Teilnehmer beantworten durfte. Raquel Benmergui, unser neues IFVP Social Committee Mitglied aus Finnland, war übrigens ebenfalls mit von der Partie.

Ich habe zum Beispiel genau drei Apps, mit denen ich gerne zeichne:

1. Zunächst einmal ist das Adobe Ideas zu nennen, mit dem ich Bilder für Plakate und Poster illustriere und auch meine Visuals für meine ROCKETPICS-App zaubere. Wunderbar einfache Anwendung, perfekt geeignet für einfache Zeichnungen ohne viel Schnickschnack, und dabei geeignet, in Adobe Illustrator als Vektoren-Grafiken weiterverarbeitet zu werden. Klasse für Print-Material!

2. Für Graphic Recordings arbeite ich am liebsten mit Brushes. Da es beim Live-Recording auf Schnelligkeit ankommt, und Brushes das bietet, ist diese App meine Wahl, wenn ich zum Beispiel Workshop-Sessions aufnehmen möchte. Allerdings nur das alte Brushes (rotes Icon), das es so leider nicht mehr zu kaufen gibt. Auf der EuViz hörte ich in einem Open Space allerdings, dass sich jemand aus der IFVP-Community zum Ziel gesetzt hat, eine Zeichen-App nachzubauen, die auf den guten Eigenschaften des alten Brushes aufsetzt und auf Einfachheit und Übersichtlichkeit setzt. Spannend! Ich halte euch auf dem Laufenden.

3. Und für persönliche Skizzen und Notizen spiele ich manchmal gerne mit paper 53 herum. Ich mag die Moleskine-Anmutung und dass man da schön mit "Wasserfarben" herumexperimentieren kann. Wundervolle Kombination von digitaler und analoger Welt.

Probiert's einfach aus, nehmt euch ein Motiv vor, das ihr mal in 2 oder 3 verschiedenen Apps zeichnen wollt, und seht, mit welchem Programm euch das am besten gelingt. Viel Spaß dabei!

Bild: (c) Marzena Traber

21.07.2014

Ausflug in die Hauptstadt: Auf zur EuViz!



Ich kann's kaum erwarten, endlich wieder in Berlin zu sein! Die Stadt ist sowieso mein Favorit, was Kreativität, Ideenreichtum und Energie angeht. Mit der EuViz, dem Jahreskongress der Visualisierer, setzt die Stadt diese Woche noch einen drauf. Dabei ist die Euviz ein Partner der ursprünglichen, in den USA ansässigen Vereinigung IFVP (International Forum of Visual Practitioners) und richtet den diesjährigen Kongress in Deutschland aus. Nächstes Jahr geht's dann wieder zurück in die Staaten, 2015 wird's Austin, Texas sein.

2014 ist immerhin mein 3. Kongress: 2012 durfte ich in Pittsburgh dabei sein, 2013 in New York City, und 2014 eben in Berlin. Pittsburgh hat mich damals fast umgehauen. Nicht die Stadt, aber der Geist der IFVP-Community, der mich die ganze Zeit über begleitet hatte. Ich war überwältigt von dem Herzblut, mit dem meine KollegInnen visualisieren, ihr Wissen weitergeben, sich austauschen - und das völlig offen, ohne Ellenbogen oder Platzhirsch-Allüren.

Das wünsche ich mir auch für Berlin: dass die Leute gut drauf sind, sich offen begegnen, mit dem Herzen dabei sind und einfach ein paar wunderbare Tage miteinander verbringen.

Ob es so sein wird? Ich werde berichten! Übrigens werde ich die Flickr-Seite des IFVP mit Bildern befeuern. Da könnt ihr dann selber sehen, wer wir sind und was wir so machen.

Euch wünsche ich eine wunderbare Woche, ebenso voller Energie und Lebensfreude!
Eure Manuela

19.07.2014

Veganes Leben, Teil 2



Und wieder sind ein paar Wochen voller Erlebnisse und Erfahrungen ins Land gegangen, von denen ich euch berichten möchte.

Zunächst einmal ist mir aufgefallen, zu was für einem Mega-Trend der Veganismus doch geworden ist! Zumindest in Ballungszentren wie München, Hamburg, Frankfurt und natürlich Berlin sprießen vegane Restaurants im wahrsten Sinne des Wortes wie Pilze aus dem Boden. Sogar vegane Döner und andere Schnellimbisse werden hier angeboten. Vegane Supermärkte, bei denen das lästige Zutatenlistenlesen entfällt, gibt es ebenfalls bereits vielerorts. Ein Traum!

Etwas anders sieht es in ländlichen Gebieten aus. Vor einiger Zeit war ich in meiner alten Heimat, an der Mosel, unterwegs. Veganes gibt es dort nur in ausgewählten Bio-Läden, die es ohnehin nicht allzu oft zu finden sind. Hier war ich in einem Sterne-Restaurant. Wie in vielen anderen Lokalen gab es kein einziges Gericht ohne Fleisch oder Fisch, geschweige denn ohne Ei- oder Milchprodukte. Aber ich habe danach gefragt, und siehe da: Es ging! Man muss einfach nur fragen, etwas Geduld mitbringen (denn mitunter bringt man das Küchenteam erst einmal aus dem Tritt, und das Neusortieren braucht Zeit) und genießen!

Etwas lästig finde ich nach wie vor, dass ich oft erklären muss, warum ich das tue (die Antwort: wegen der Tiere) und was ich überhaupt noch essen könne (Antwort: vieles! Und vor allem viel Neues wie Lupinen-Steaks, Räuchertofu oder Sojaschokolade mit ganzen Haselnüssen).

Was ich für mich neu entdeckt habe, ist das Kochen. Fleisch ist mir nämlich früher irgendwie nie gelungen (aha, es sollte also nicht sein), Gemüse fand ich langweilig und Kartoffeln und Pasta machten meiner Meinung nach nur dick. Und immer nur Salate kreieren, das war kein Kochen. Die neuen veganen Rezepte hingegen machen viel Spaß und sind vor allem super lecker, allen voran die von Attila Hildmann (Link zu seiner Homepage findet ihr unten).

Neuerdings besitze ich auch wieder einen kleinen Holzkohlegrill. Der bereitet leckeres Grillgemüse zu, und die Soja-Würstl schmecken auch ganz hervorragend. Und zum Dessert lässt sich eine kleine, in Alufolie eingewickelte Banane mit Honig und Mandeln bestens zubereiten. Yummie!

Bis heute wiege ich übrigens insgesamt 6 kg weniger. Bei Temperaturen über 30 Grad Celsius ein mehr als willkommener Nebeneffekt meiner neuen Ernährungsweise! So, basta.

Grüne Grüße aus der bayerischen Metropole sendet euch eure
Manuela

Vegane Links:

Vegane Trendkost
Attila Hildmann, der vegane Kochkönig
Veganz, der vegane Supermarkt

01.06.2014

Aus sprachmuster wird ROCKETPICS,
sonst ändert sich nix


Nach über 5 Jahren wird's Zeit für eine weitere Veränderung im Jobleben der Manuela Bernard.

Diesmal geht es um den Firmennamen, "sprachmuster". Der stammt aus den Anfängen, zu denen ich noch felsenfest davon überzeugt war, dass ich im Bereich der Neurolinguistischen Programmierung (NLP) meinen Heimathafen gefunden hätte. Sprachmuster ist dort nämlich ein zentraler Begriff: Anhand dessen, WIE jemand etwas sagt, WELCHE Worte und Satzstrukturen er verwendet, und nicht unbedingt WAS er sagt, lässt sich erkennen, welche wahren Einstellungen dahinterstecken oder Ziele er verfolgt. Spannend, aber für mich nicht genug.

Irgendwann entdeckte ich dann meine wahre Liebe: die Visualisierung. Ich erkannte die unschlagbare Wirksamkeit von Worten und Bildern in der Kombination bei der Wissensvermittlung und Erarbeitung von Lösungen und Strategien. Der Firmenname "sprachmuster" funktionierte immer noch irgendwie, denn Worte kann man auch als "Sprache" bezeichnen, Bilder als "Muster" betrachten.

Spätestens jedoch mit meinem Einzug 2011 in die internationale Community der Visualisierer wurde der Firmenname endgültig zum Hindernis. Die vornehmlich US-amerikanischen KollegInnen waren nur schwerlich in der Lage, dieses komplizierte Konstrukt mit dem Rachenlaut auszusprechen. [schprok-mousta]

Im Dezember 2012 wurde dann die Visualisierungs-App geboren. Nach einigen Geburtswehen fand sich schließlich doch noch ein schöner Name fürs Baby: ROCKETPICS war da! No Rocketscience, aber Bilder, die abgehen wie eine Rakete! Die die Kommunikation vereinfachen und Antrieb geben! Na, und dann war's nur noch eine Frage der Zeit, bis ich auf den Trichter kam, nicht nur die App, sondern auch gleich mein ganzes Unternehmen danach zu benennen. Viiiiiiiiiiiel besser!! Jetzt ist es eine runde Sache, ROCKETPICS ist einfach alles, was mit Visualisierung zu tun hat: die Bilddatenbank-App eben genauso wie das Graphic Recording, Visual Facilitation, die Illustration und Videos. Und aussprechen lässt sich das ohnehin viel einfacher, von allen.

08.05.2014

Veganes Leben - eine Zwischenbilanz


Seit ziemlich genau 2 Monaten habe ich meine Ernährung auf vegan umgestellt. Schon zuvor ging's schrittweise weg von tierischen Nahrungsmitteln. Dabei war ich noch vor 7 Jahren großer Atkins-Anhänger, bei dem's fast nur tierische Nahrungsmittel wie Steaks, Fleisch und Wurst in allen Variationen gab! Wenn ich heute daran denke...gruselig.

Es ist eine Umstellung, ja, und etwas komplizierter ist es erst einmal auch, weil man von der gewohnten Zubereitung und den dazu notwendigen Zutaten ablassen muss. Bei Gemüse und Obst ist es ja einfach, aber liest man sich die Zutatenliste der verarbeiteten Lebensmittel im Supermarkt durch, fällt einem erst einmal auf, wo überall Milch, Milchpulver, Eipulver usw. drin ist - Wahnsinn! Das Ganze lässt sich etwas einfacher gestalten, wenn man gleich in einen veganen Supermarkt geht. Da fällt zumindest das Lesen des Kleingedruckten flach. Zugreifen und durchstarten, eine wunderbare Sache.

Geht man auf Reisen, empfiehlt es sich, etwas vorzuplanen, vielleicht ein paar Essensvorräte für zwischendurch einzupacken. Aber auch das geht mit der Zeit ganz gut. In vielen Restaurants hingegen ist die Wahl der Speise eine Herausforderung. Insbesondere in bayerischen Gaststätten, denn da besteht meist die gesamte Karte aus Fleischgerichten. Alternativ gibt's dann zwar so was wie ein paar Nudelgerichte und andere Teigwaren, aber auch da ist immer Käse und/oder Ei mit von der Partie. Besser ist daher ein Besuch beim Italiener, denn hier kann man immer zwischen verschiedenen (eifreien) Nudelgerichten und leckeren Salaten wählen. Selbst Pizza ohne Käse schmeckt hervorragend. Beim Asiaten wird's meist noch einfacher, die haben von Haus aus mehr Vegetarisches und auch Veganes auf der Karte: Reis, Kokosmilch und Gemüse machen's möglich.

A propos Kokosmilch: Neulich habe ich dem Gespräch zweier Konditoreiverkäuferinnen gelauscht. Die eine fragte die andere, ob in Kokosmilch Laktose enthalten sei. Darauf die Gefragte: "Nee, oder hast du schon mal von einer Kokoskuh gehört?"

Als Zwischenbilanz kann ich festhalten, dass mir das Essen wieder viel mehr Spaß macht. Es ist aufregend, alte Pfade zu verlassen und Dinge neu zu entdecken. Ein hübscher Nebeneffekt ist übrigens ein Gewichtsverlust von 3 kg. Wer sagt's denn? Geht doch! Und mein geliebter Moselwein ist Gott sei Dank auf jeden Fall vegan.

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Agb